Wanderung zum Nordpark – ein Erlebnis in der Stadt

 

Die Wander-Saison hat begonnen – eine gute Gelegenheit unseren Körper „in Schwung“ zu bringen und die wunderbare Natur zu genießen!

Im April war der Nordpark in Düsseldorf ein tolles Ziel für – von der Tonhalle wanderten wir Rhein-abwärts durch den Rheinpark circa eine Stunde … und dann …die Überraschung! Wir erreichten den Park und eine einmalige Pracht von Blumenbeeten!

     

Toll, was uns Düsseldorf da bot – es blühten tausende Tulpen in verschiedenen Farben und Beeten. An einem Teich große Tulpenbeete auf dem Weg zum Japanischen Garten (hier blühen später Azaleen).Dieses Jahr gab es eine sehr schöne Kombination von gelben Tulpen mit roten Bellis – dem Kultur-Gänseblümchen. Und dann der Platz, auf dem 1937 die Halle für Blumenschauen der Ausstellung „Schaffendes Volk“ stand -  breite Kreise um die schlanke kinetische Plastik von George Rickey von abwechselnd gelben Tulpen und roten Bellis! – Einfach toll – und jetzt im Parkcafé im Grünen eine Tasse Kaffee …..

Also: nächsten April zur Tulpenblüte im Nordpark! – Bis dahin kommen Sie mit uns zu vielen schönen Wanderungen – immer alle 14 Tage am Dienstagnachmittag: „Willkommen zu Natur pur und frischer Luft in geselliger Runde!“ – anmelden und mal schnuppern!!

 

Ansprechpartner sind Marlene Sparla, Tel. 57 11 64 und Inge Moeller, Tel. 59 26 31.

Horst Graf

 

Gefahren vermeiden und Ängste verlieren:
Selbstverteidigungs-Angebote im Verein Sport für betagte Bürger Krefeld e.V.

 

       

 

Das erste Gebot lautet in diesem Fall: „Gefahren besser vermeiden!" Seit Ende 2008 findet im Verein Sport für betagte Bürger Krefeld e. V. immer dienstags ein Selbstverteidigungstraining für Menschen über 50 Jahre statt. Dabei lernen sie, Gefahren frühzeitig zu erkennen und sich im Notfall zu verteidigen. Der Hintergrund: Ältere Menschen sind oft Opfer von Überfällen und fürchten sich häufig, noch abends unterwegs zu sein.

 

Waffenlose Selbstverteidigung

Übungsleiter Rainer Schages trainiert mit den Teilnehmern/-innen unter anderem nach den Methoden des Ju-Jutsu – eine waffenlose Selbstverteidigung. „Ich möchte den Teilnehmern vermitteln, wie sie zum Beispiel ein Überraschungsmoment nutzen können, um sich befreien zu können“, erklärt er. Sie sollen sich nicht auf einen Kampf einlassen, sondern verblüffen und abwehren.

Das Training setzt sich aus mehreren Teilen zusammen: Der erste Schritt ist das Aufwärmtraining mit Gymnastik, Kräftigungs- und Konditionsübungen oder Reaktionstraining. „Das ist nicht nur gut für unser Thema, sondern generell, um sich Fitness und Beweglichkeit zu erhalten“, erklärt Rainer Schages, selber bereits 72 Jahre alt.

Danach zeigt er den Teilnehmern etwa in Rollenspielen, wo sie hintreten oder schlagen sollten, um Angreifer zu verblüffen. Außerdem üben sie, wie sie sich mit einem einfachen Griff aus der Umklammerung lösen können. „Wir trainieren aber keine Würfe oder ähnliches, die sich mancher vielleicht beim Ju-Jutsu vorstellt“, schildert der Trainer.

 

Umgebung beobachten

Wichtig sind aber auch andere Aspekte: „Der erste Schritt ist es, die Umgebung aufmerksam zu beobachten und eine Konfrontation zu vermeiden. Wenn man zum Beispiel pöbelnde Jugendliche früher wahrnimmt und ihnen aus dem Weg geht, ist dieser Umweg die bessere Lösung“, so Schages. Kommt es trotzdem zu einer Konfrontation, sollten die älteren Menschen auf die Öffentlichkeit setzen und gezielt Leute ansprechen und um Hilfe bitten. „Wichtig ist es, selbstbewusst aufzutreten und mit fester Stimme zu sprechen oder auch den Angreifer anzuschreien. Diese suchen Opfer, keine Gegner“, erklärt der Selbstverteidigungstrainer, der seit 1989 einen Übungsleiterschein besitzt.Das Überraschungsmoment können die Angegriffenen nutzen, um sich in Sicherheit zu bringen.

Aus den Übungen gewinnen die Teilnehmer mehrere Vorteile: Sie werden aufmerksamer und fitter, wissen, was im Notfall zu tun ist und verlieren Ängste. Damit sich die Übungen einprägen und die Teilnehmer sie automatisch abrufen, werden sie mehrfach wiederholt. "Das Training ist nicht nur hilfreich, wenn man unterwegs ist, sondern kann zum Beispiel auch eingesetzt werden, wenn ungewollte Besucher an der Tür klingeln", führt Schages aus.

Das Fazit der Teilnehmer: „Das Training hilft in vielfältiger Weise zu wissen, wie man sich richtig verhält.“

Die Selbstverteidigungsgruppe bietet Interessenten noch Einstiegsmöglichkeiten. Außerdem plant Rainer Schages ein Angebot gezielt nur für Frauen.

Interessenten/-innen erhalten Infos bei ihm unter Tel.: 02152 / 80 98 256 oderE-Mail: schages(at)bricout.de

Nadia Joppen

 

 

Der Niederrhein ist ideal zum Radfahren

 

 

 

Es war das zweite Mal, dass die Radfahrgruppe in unserem Verein ein gemütliches Weckmann-Essen vor Weihnachten veranstaltet hat – denn neben dem Sport freuen sich die Mitglieder auch über Treffen abseits der Radwege.

Jeden Dienstag trifft sich die Gruppe, um auf dem Zweirad den Niederrhein zu erkunden. Gruppenleiterin Roswitha Köpke arbeitet immer wieder interessante Routen und schön gelegene Ziele oder Einkehrmöglichkeiten aus. „Ich achte darauf, dass wir Strecken mit insgesamt um die 50 Kilometer fahren – das kann jeder bequem leisten und trotzdem kommt die Fitness nicht zu kurz“, erklärt die Gruppenleiterin. So gehen die Fahrten aus Krefeld etwa bis zum Schloss Neersen, zu Strathmanns Hof mit Besichtigung der Käserei , nach Niederkassel oder bis zur Seerose in Moers.

Gestartet wird immer um 14 Uhr am Sonnenhof an der Uerdinger Straße und gefahren wird auf ganz normalen Fahrrädern oder E-Bikes.

„Wir haben im vergangenen Jahr viele neue Mitglieder in der Gruppe aufgenommen, das Miteinander der älteren und der jüngeren Mitglieder klappt sehr gut“, freut sich Roswitha Köpke, die gerne weitere Neu-Zugänge begrüßen würde. Die Altersstruktur der Gruppe ist gemischt – es beginnt bei Mitte 50, Rudi Christ, ein früherer Leistungssportler ist mittlerweile 87 Jahre alt und das älteste Mitglied wurde im März 90 Jahre alt und fährt immer noch mit.

Radfahren bietet viele gesundheitliche Vorteile – es ist ein gutes Ausdauertraining, stärkt den Gleichgewichtssinn, bringt den Kreislauf in Schwung und kräftigt die Beinmuskulatur.

Resi von der Fuhr, die als Schatzmeisterin und Vertreterin des Vereinsvorstandes an dieser zweiten Weihnachtsfeier der Radsportgruppe teilnahm, freute sich über die große Gruppe aktiver älterer Krefelder: „Das entspricht dem Ziel unserer Vereinsgründerin Annemarie Schraps: Der ältere Mensch muss nicht einsam sein.“ Sie wies noch einmal daraufhin, dass in der vergangenen Mitgliederversammlung gezielt die Satzung dahingehend verändert worden war, dass jetzt auch jüngere Ältere ab 50 Jahre dem Verein beitreten können.

Nadia Joppen

 

 

 

Es grüßt die Walking-Gruppe…  

Als dieses Foto entstand, hatten die Gruppenmitglieder schon „den Kaffee aus“:
Zum Jahresabschluss gab es statt Walken im Stadtwald an diesem Montag ein Treffen zum Frühstück.

Alljährlich treffen sich aktive und passive Mitglieder der Gruppe bei guter Stimmung, lebhaft und gut gelaunt …wie bei den wöchentlichen Runden durch den Stadtwald.

Allerdings: Es gibt tatsächlich auch einige „betagte Bürger“, die sich von den winterlichen Temperaturen nicht abhalten lassen und „durchlaufen“.

Die Gruppe nimmt gerne neue Mitglieder auf. Vielleicht ist das Frühjahr ein guter Start für Interessierte.

Der Termin: WALKING im Stadtwald, montags 9.00 bis 10.00 Uhr,
Treffpunkt: Ecke Hüttenallee/Deußstraße

 

Informationen: Gerd Gebhardt, Telefon: 40 62 27 oder gerd.geb@hotmail.de 

Anne Hermes

 

 

Hospizlauf mit reger Beteiligung aus unserem Verein

 

 

 

 

 

60 beteiligte Sportler aus dem Verein „Sport für betagte Bürger Krefeld e.V.“ und eine Spende in Höhe von 1.225 Euro.
Die Begeisterung für den Hospiz-Lauf im September war in unserem Verein wieder groß.
„Ich bin als Vereinsvorsitzende stolz auf unsere engagierten und fitten Mitglieder und als Vorsitzende der Hospiz Stiftung Krefeld dankbar für diesen Einsatz zugunsten der Hospiz-Arbeit in unserer Stadt“, meint Karin Meincke.

Zum zweiten Mal war unser „Haus 43“ ein Startpunkt für diesen besonderen Sternlauf – nachdem sich auch Mitglieder schon in den Vorjahren an anderen Startpunkten beteiligt hatten.

Organisiert wurde alles von einem Vereins-Team, das Heike Klein und Kalli Ibach koordiniert hatten. Beide sind begeistert von dem Engagement der Vereinsmitglieder: „Es ist eine große Bereitschaft da, den Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht wie unseren Vereinskameraden“, berichtet Ibach. „Wer verhindert war, hat aber durch eine Spende zum Erfolg unseres Vereins beigetragen.“

Die Strecke von Haus 43 bis zum Ziel ist rund 3 Kilometer lang – damit alle, die wollten, mitmachen konnten, wurde „gewalked“, nicht gelaufen. „Das war aber schon von vornherein klar und hat auch geholfen, dass sich viele das Mitmachen zugetraut haben“, so Ibach. Seit Jahren die älteste Teilnehmerin ist in der Gruppe Irmgard Heithausen, die in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag gefeiert hat.

Am Lauftag selber war die Stimmung unter allen Beteiligten wieder toll, „das fing schon bei der Verteilung unserer grünen Vereins-Shirts für alle Teilnehmer an“, erzählt Kalli Ibach.

Für die Vereinsvorsitzende Karin Meincke hat diese Gemeinschaftsaktion über alle Gruppen, Interessen und Jahrgänge hinweg noch eine andere Bedeutung: „Alle tragen diese Aktion gemeinsam – ein 50-Jähriger ebenso wie das Vereinsmitglied in den 80ern. Das verbindet und stiftet eine Identität für unseren Verein. Viele sind sonst vielleicht eher auf die von ihnen genutzten Angebote fokussiert. Das Gemeinschaftserlebnis der Hilfe für andere verbindet in einem weiteren Sinne.“

Insgesamt lässt sich auch über diesen besonderen Lauf wieder eines sagen: Alle, die diese sportliche Herausforderung angegangen waren, hatten im Nachhinein ein gutes Gefühl: In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt rund 800 Sportler im Alter von sechs bis sozusagen „unendlich“ an dem Hospiz-Lauf, den der Stadtsportbund organisiert hatte. Am Ziel wurden alle Sportler mit herzlichem Beifall der Zuschauer begrüßt.

Nadia Joppen


Sportschießen trainiert Ruhe und Konzentration in jedem Alter – ein Eigenversuch

 




Die innere Einstellung, die Ruhe, das Abschalten und das Vergessen des Tagesgeschehens – alles spielt eine Rolle, wenn es um das Thema Sport-Schießen geht. Und weil diese Dinge auch wichtig für Menschen in der zweiten Lebenshälfte sind, bietet unser Verein jetzt eine Gruppe „Sport-Schießen“ an. Immer donnerstags treffen sich unsere Schießsportler in der Schießhalle des Bürgerschützenvereins Krefeld – Hüls (BSV).

An diesem Abend kann ich den Sport nicht nur beobachten, sondern auch selber ausprobieren – und erhalte zuerst eine Kurzanweisung von Karl-Heinz Hermanns, dem Zeugwart des BSV: „Wichtig ist das ruhige Zusammenspiel von Auge und Finger. Lassen Sie den Körper schießen. Beim Aufgelegt-schießen führt man das Gewehr von unten in das Ziel hinein, lässt den Körper sacken und schießt beim Ausatmen“. Klingt einleuchtend – dazu muss ich noch darauf achten, dass ich beim Abdrücken den Finger gerade und sauber nach hinten führe, um das Gewehr nicht zu verreißen, dass ich einen festen Stand und einen guten Durchblick durch Diopter und Ringkorn habe… - meine Konzentration ist voll gefordert.

Ich entspanne mich, versuche alles zu beachten und berühre vorsichtig den Abzug meines Luftgewehrs – ein kurzes Andrücken reicht und ich höre das unerwartet leise, trockene „klack“ des Schusses. Die Schiess-Distanz beträgt 10 Meter – und als die Scheibe aus der Entfernung zu mir zurückfährt, sehe ich das Einschussloch nur geringfügig vom Mittelpunkt versetzt. Kurt Janiszewski, der Leiter der Schießsportgruppe beim Verein Sport für betagte Bürger, freut sich – ich buche es eher als Anfänger-Glück. Trotzdem – auch der zweite Schuss sitzt ziemlich gut fast in der Mitte der Scheibe. Da macht sich ein gewisses Triumphgefühl breit – und der nächste Schuss geht prompt sowas von daneben, dass ich schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen bin. Ich entscheide mich wieder für die Rolle der Beobachterin – neben mir stehen Manfred Ruhland, Manfred Apfelhofer und Elke Friedrichs, die alle schon länger in der Gruppe mitmachen und konzentriert schießen und nachladen. Als Munition werden 4,5 mm Diabolos verwendet. Alle sind sich einig, dass der Schießsport auch wirklich ein Sport ist: „Es ist ein Ausgleich, bei dem Körper und Geist, fester Stand, Gleichgewichtssinn, Atmung und hohe Verantwortung gefordert sind – ein mentales und körperliches Training für eine 50-Jährige ebenso gut wie für einen 70-Jährigen“, meint Kurt Janiszewski. In der Regel schießen die Gruppenmitglieder etwa 45 Minuten lang – es wird auf einen Fünfer-Streifen mit fünf Schussbildern geschossen. Ziel ist es, die beste 10 zu treffen. Die Luftgewehre werden vom BSV zur Verfügung gestellt. Nach dem Schießen ist dann immer noch Zeit für ein Schwätzchen untereinander und mit den anderen Schießsportlern in der Klaus-Lauterbach-Halle.

Die Schießgruppe im Verein „Sport für betagte Bürger Krefeld e. V.“ nimmt gerne noch interessierte Neulinge ab 50 Jahre auf – sie können an bis zu drei Abenden zur Probe mitmachen und sich dann entscheiden, ob sie Vereinsmitglied werden. Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 3,50 Euro / Monat, dazu kommen monatlich 7 Euro Zusatzkosten für die Nutzung der Schießanlage, der Munition sowie der Aufsicht und Anleitung durch einen erfahrenen Schießmeister. Die Gruppe trifft sich immer donnerstags um 19 Uhr in der Schießhalle, Tönisberger Straße 7 – 9. 

Nadia Joppen

 

 

Erste Hilfe (kann) Leben retten

Ein Mensch kann nur 3 Minuten ohne „Sauerstoff“ überleben.

So schnell wie ein Erst-Helfer helfen könnte ist der Rettungsdienst nicht. Er braucht nach dem Notruf mindestens 8 Minuten.

Um immer aktuell und fit zu sein, sollte Jeder seine Kenntnisse in Erste-Hilfe immer auffrischen:

-    Wie stelle ich Bewusstsein, Atmung und Kreislauf fest, muss geübt werden.

-    Seitenlage, Lagerung beim Herzinfarkt oder Schlaganfall sind weitere wichtige
     Punkte fürs richtige Helfen vor Ort.

-    Versorgen von Verletzungen nicht zu vergessen

Alle Maßnahmen in der Erste-Hilfe sind „kinderleicht“ und Jeder kann sie erlernen und durchführen.

Es kann Jeden jeder Zeit treffen, und wird man zum Notfall – wenn dann keiner da ist, der hilft – kann das Leben zu Ende sein oder man wird möglicherweise zum Pflegefall.

Das will doch keiner selbst erleben oder miterleben.

Daher nehmen Sie sich (ein wenig) Zeit für das Thema Erste Hilfe.

H. D. Diercks