Veröffentlichungen aller Art

die den Verein Sport für betagte Bürger Krefeld e. V. betreffen,
sind mit dem Vorstand des Vereins abzustimmen.

 

 

Neue Gruppe   M i n i  -  T r a m p o l i n   - siehe Sport - Neuigkeiten

 

 

Unsere 1. Vorsitzende geht von Bord:

                                            Dank an Karin Meincke

                                    

Wie bereits im vorigen Jahr angekündigt, hat Karin Meincke bei den diesjährigen Wahlen nicht mehr für den Vorstand kandidiert. Sie hatte 2010 nach dem plötzlichen Tod unserer Gründerin, Frau Dr. Annemarie Schraps, den Vorsitz unseres Vereins übernommen, den sie bis zum 8. Mai innehatte.

 

Obwohl sie damals als Leiterin der DRK-Schwesternschaft noch voll berufstätig war, stand sie für diese Funktion zur Verfügung. In den acht Jahren ihrer Tätigkeit hat sie in Organisation und Verwaltung des Vereins viele Änderungen initiiert. Inzwischen waren einige Gesetze und Bestimmungen geändert worden, so dass wir diesen Rechnung tragen mussten.

 

Die wichtigsten Maßnahmen waren: Satzungsänderung in Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten, Überarbeitung des Beschäftigungsmodus unserer Übungsleiter in Zusammenarbeit mit Steuerberater und Arbeitsrechtler, Verlagerung der Reiseabwicklung auf Reisebüros, Vermittlung eines ehrenamtlichen Datenschutzbeauftragten, Vermittlung eines ehrenamtlichen Sicherheits­beauftragten.

 

Damit hat sie den Verein den modernen Gegebenheiten angepasst und ihn zukunftssicher gemacht. Der Verein besteht in diesem Jahr 40 Jahre. So hoffen wir, dass wir auch weiterhin, durch Karin Meinckes Arbeit bedingt, viele Jahre für ältere Bürger ab 50 – in der zweiten Lebenshälfte – Angebote machen können, die sowohl körperliche als auch geistige Fitness fördern, einer Vereinsamung entgegen wirken und außerdem Hobby und Kultur nicht vernachlässigen.

Wir danken Karin Meincke für ihr Engagement und ihre Mitarbeit.

Der Vorstand

 

 

Gerd Gebhardt verabschiedet sich aus der Vorstandsarbeit

 

                                                 

2003 trat Gerd Gebhardt in unseren Verein ein und wurde 2004 als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Seit dieser Zeit betreute er zwei Gruppen „Walking“ und „Nordic Walking“. Er hat dazu eine entsprechende Ausbildung beim Landessportbund gemacht, denn sowohl Walking als auch Nordic Walking erfordern eine ganz bestimmte Körperhaltung und Bewegungen, die die Muskeln und Gelenke nicht falsch belasten. Dabei achtete er akribisch darauf, dass kein Teilnehmer überlastet wird. Die Gruppen treffen sich regelmäßig wöchentlich im Stadtwald bzw. in Forstwald.

Gerd Gebhardt hat mit seinem Einsatz wesentlich dazu beigetragen, dass wir mit diesen Gruppen interessierten Mitgliedern Bewegung im Freien anbieten können und sich eine Gruppengemeinschaft bildet.

Außerdem hat er in Zusammenarbeit mit Kurt Janiszewski unsere Übungsleiter betreut, Vertretungen organisiert, ist bei Bedarf auch selbst als Übungsleiter eingesprungen und hat damit „den Laden am Laufen gehalten“.

Die wichtige Funktion als Mittler zur Versicherung hat er seit vielen Jahren ausgefüllt. Falls ein Mitglied im Rahmen unserer Angebote einen Unfall erleidet, muss dies der Sportversicherung gemeldet werden. Diese Aufgabe hatte Gerd Gebhardt übernommen.

Mehrere mehrtägige Reisen hat er in Zusammenarbeit mit einem Reisebüro betreut. Diese Reisen führten sowohl in den Norden als auch in den Süden Deutschlands.

Er ist in diesem Jahr von seiner Vorstandsarbeit zurück getreten und stand nicht mehr zur Wahl als Vorstandsmitglied zur Verfügung, wird aber die Tätigkeit als Übungsleiter weiter ausüben.

Wir danken Gerd Gebhardt für sein Engagement und seine Mitarbeit.

Der Vorstand

 

 

 

 

 

 

Spanisch-Gruppe sucht Verstärkung

 

Der Sprach-Unterricht mit Manel Bonilla trainiert den Kopf und es ist schön, Spanisch anzuwenden, meint Rosita Menzel.

 

Spanien – Sonne – Wärme: Gerade zum ausklingenden Winter sehnt sich wohl jeder ein bisschen nach dem sonnigen Süden. Der Verein Sport für betagte Bürger Krefeld bietet in zwei Gruppen eine Sprachvorbereitung für den nächsten Urlaub an. Seit drei Jahren bietet Manel Bonilla (54 Jahre) zwei Sprachtrainings für Fans der spanischen Sprache an. In der A-Gruppe treffen sich Menschen mit geringen Vorkenntnissen, in der K-Gruppe wachsen die Herausforderungen.

 

Gruppe A

In der Gruppe für die Spanisch-Anfänger arbeitet Manel Bonilla überwiegend mit Texten aus einem Lehrbuch und behandelt exemplarisch grammatikalische Fragen oder erklärt neue Begriffe.

Wichtig ist dem Dozenten die individuelle Arbeit in den Kleingruppen: „Wir können Fragen immer wiederholen, sodass niemand den Anschluss verpasst, wenn er beispielsweise durch den Urlaub mal einige Stunden verpasst“. Außerdem gibt es keinen Druck durch Prüfungen oder Noten, „es ist einfach ein entspanntes Lernen und Erfahren einer fremden Sprache“, so Bonilla, der selber in Barcelona geboren wurde, aber mit seiner deutschen Frau seit über 25 Jahren in Krefeld lebt.

 

Gruppe K

An diesem Termin sprechen die Teilnehmer, die alle schon gute Sprachkenntnisse haben sollten, fast nur spanisch. Hier stellt Bonilla etwa Texte aus Werken spanischer Autoren vor, über die die Gruppe spricht. Die Geselligkeit kommt aber auch nicht zu kurz, denn „wir waren kürzlich in der neuen Tapas-Bar an der Uerdinger Straße und die Gruppe hat versucht mit dem Wirt Spanisch zu sprechen. Das hat gut geklappt und viel Spaß gemacht.“

Fremdsprachen-Kurse sind ein gutes Gehirntraining, denn der Kopf muss sich in verschiedener Weise auf die ungewohnte Sprache einstellen. Außerdem wird auch das Gedächtnis trainiert, „denn ohne Vokabellernen geht es auch bei uns nicht“, lächelt der Dozent. Trotzdem stehen der Spaß an der Sprache und das Miteinander der Teilnehmer im Fokus.

Wer mitmachen möchte, kann eine oder zwei kostenlose Schnupperstunden in den Gruppen machen, um seine eigene Leistung einschätzen zu können und dann mit Manel Bonilla zu entscheiden, welcher Kurs zu seinem Kenntnis-Niveau passt.

 

Die Termine

 

SPANISCH ANFÄNGER mit Vorkenntnissen
Mittwochs, 16.30 bis 17.30 Uhr
„Haus 43”, Moerser Str. 43

SPANISCH FORTGESCHRITTENE
Mittwochs, 17.30 bis 18.00 Uhr
„Haus 43”, Moerser Str. 43

Infos gibt es unter Tel.: 02151 / 743 708 (bitte abends anrufen)


Nadia Joppen

 

 

Vielen Dank für viel Arbeit: Dieter Koch aus dem Vorstand verabschiedet

Nach 15 Jahren im Vorstand ist Dieter Koch zum Jahresende 2017 von seinem Amt als Beisitzer zurückgetreten. Er will weiterhin Mitglied im Verein Sport für betagte Bürger Krefeld bleiben, aber nicht mehr im Vorstand mitarbeiten.

„Es war eine sehr schöne Zeit im Vorstand mitzuarbeiten, es sind viele Freundschaften entstanden – vor allem in der Zeit, als ich immer montags auch die Büro-Arbeit für unseren Verein übernommen habe“, fasst Dieter Koch die Zeit zusammen. Dabei habe er viele Einblicke in das Leben der Vereinsmitglieder gewonnen und viele hätten ihm geschildert, dass sie häufig einsam seien. Die Vereinsarbeit sei ein Gegensatz zu seiner früheren beruflichen Tätigkeit gewesen, in der er sich eher um junge Menschen gekümmert habe. „In den Gesprächen am Montag habe ich dann gelernt, dass auch ältere Menschen Sorgen habe und es war schön, wen man helfen konnte“, meint Koch. Es habe sich gezeigt, dass das Ziel der Vereinsgründerin, Dr. Annemarie Schraps, wichtig sei: „Es soll keiner allein sein.“

Im Bereich des Vereinsangebotes hat er sich um die Kegelgruppen, die Gruppen für Rommee und Canasta und die Malgruppen gekümmert.

„Wir sind Dieter Koch sehr dankbar für seine jahrelange sorgfältige Arbeit und den guten Umgang, den er zu den Vereinsmitgliedern pflegte“, so die Vereinsvorsitzende Karin Meincke – denn gerade seine ständige Arbeit im Bereich der Kontakte zu den Vereinsmitgliedern sei sehr wichtig für eine gute Vereinsführung gewesen.

 

Nach seinem Rückzug aus der Vorstandsarbeit wolle er die gewonnene Zeit nutzen, um andere Hobbys zu pflegen, meint Dieter Koch: „Ich bin sportlich weiterhin interessiert, aber nicht mehr aktiv. Mein Hobby ist die Fotografie und Spaziergänge mit meinem ‚Ènkel-Hund.“

Nadia Joppen

 

 

 

Mitbestimmen – Mitgestalten – Mitverantworten

 

Liebe Mitglieder,

die oben stehenden Leitgedanken hatte ich auch schon zur Mitgliederversammlung an Sie gerichtet. 
Und ich  habe mich sehr gefreut, dass sich viele von Ihnen mit dem Satzungsentwurf, im Vorfeld der Mitgliederversammlung, auseinander gesetzt und mit den Anregungen für eine konstruktive und lebhafte Diskussion gesorgt haben. Ein Teil der Anregungen wurde in die neue Satzung aufgenom­men, andere Vorschläge, die nicht aufgenommen werden konnten, wurden in einem sehr guten Dialog geklärt.

Des Weiteren haben sich auch Mitglieder gemeldet, die ihr Wissen und ihre berufliche Erfahrung ehrenamtlich in den Verein einbringen wollen. Mit solchen Ressourcen wird unser Verein „Sport für betagte Bürger Krefeld e.V.“ noch mehr durch die Mitglieder, der Basis jedes Vereins, geprägt und lebendiger. Der Vorstand ist der von Ihnen gewählte „Treuhänder“ und handelt ehrenamtlich in Ihrem Auftrag und zu Ihrem Wohl.

Seit Gründung des Vereins, vor fast 40 Jahren, haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen verändert und werden auch zukünftig angepasst werden. Damit werden die Aufgaben, die zu bewälti­gen sind, immer mehr. Damit wir auch zukünftig füreinander und miteinander unser Vereinsleben gestalten können, wenden wir uns jetzt noch einmal an Sie. Wir sind überzeugt, dass bei unseren Mitgliedern tausende Talente schlummern, die uns allen helfen können die vielfältigen Aufgaben auf mehr Schultern zu verteilen bzw. unserem Verein zu neuen Akzenten verhelfen.

Ich nenne nur einige Bespiele:

Besetzung des Büros und Ansprechpartner/in für Anliegen von Mitgliedern und interessierte Menschen, die evtl. Mitglied werden möchten, zu sein

 

Bürotätigkeiten, wie Schreibarbeiten, Terminvorbereitungen und Koordination

Gute Kenntnisse im Umgang mit digitalen Medien z.B. Facebook, WhatsApp, Einpflegen und Verwalten von
E-mail-Adressen. Evtl. auch zur Unterstützung/Anleitung unserer Mitglieder

Interessante Hobbies, die wir als neue Angebote in unser Programm aufnehmen können.

 Alltagsunterstützung für Mitglieder, die diese Hilfe auf Grund von Einschränkungen unter­schiedlichster Art benötigen. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die große Hilfe ausmachen.

 

Vielleicht haben Sie aber auch andere Anregungen. Wir sind total gespannt, von Ihren kreativen Möglichkeiten zu erfahren. Da sich unser ehrenamtlicher Geschäftsführer – Martin Kujawa – der wichtigen Aufgabe, Neuorganisation der Geschäftsstelle, gestellt hat, schreiben Sie ihn doch einfach direkt unter der Adresse von Haus 43, Moerser Straße 43, 47798 Krefeld, oder Emailadresse martin.kujawa(at)web.de (Telefon 02152-6740) an.

 

Gerne stehe ich Ihnen aber auch für Fragen oder Anregungen zur Verfügung. Da ich unterwegs bin, können Sie mich am besten über meine Handynummer 0170-3037890 erreichen. Wenn ich Ihren Anruf nicht annehme, bin ich gerade in einem Termin und rufe zurück, wenn Ihre Rufnummer nicht unterdrückt und damit erkennbar ist. Freue mich auch sehr, wenn Sie mich über meine Emailadresse info(at)karinmeincke.de kontaktieren. Geben Sie bitte im Betreff ein: Anregung für Sport für betagte Bürger.

 

Mit freundlichen Grüßen

Karin Meincke           Martin Kujawa

Vorsitzende           

 


Liebe Mitglieder,

mein Name ist Martin Kujawa, ich bin 64 Jahre als, verheiratet und habe drei erwachsene Kinder. Beruflich war ich 46 Jahre als Privatkundenbetreuer in der Sparkasse Krefeld tätig. Meine Hobbies sind (Model-) Eisenbahnen. Außerdem bin ich aktiver Jazzmusiker.

In der Mitgliederversammlung im Mai 2015 haben Sie mich zum neuen Gechäftsführer unseres Vereins gewählt. Aufgrund meiner zum damaligen Zeitpunkt noch andauernden Berufstätigkeit habe ich das Amt nach meiner Pensionierung zum 1.1.2016 angetreten. Nach einem Jahr Tätigkeit möchte ich ein erstes Fazit ziehen.
Im Vorfeld meiner Entscheidung, für die Geschäftsführung zu kandidieren, habe ich mehrere Gespräche mit dem damaligen Vorstandüber die Aufgaben des Geschäftsführers geführt. Angesichts der Vielfalt der Aufgaben war ich zunächst etwas nachdenklich und zurückhaltend. Letztendlich hat mich ein Gespräch mit unserer Schatzmeisterin Resi von der Fuhr, in dem sie mir die tatkräftige Unterstützung aller Vorstandsmitglieder zusicherte, von der Richtigkeit meiner Kandidatur überzeugt.

Ich darf sagen, dass sie Wort gehalten hat. Ich danke an dieser Stelle ausdrücklich allen Vorstandsmitgliedern für alle Hilfe, die ich bei der Bewältigung meiner Aufgaben erfahren durfte. Der Schwerpunkt meiner Arbeit lag in 2016 auf der Ermittlung des Qualifikationsstandes unserer Übungsleiter. Um einen Überblick zu erhalten, habe ich zunächst anhand der uns vorliegenden Unterlagen und des von uns entwickelten Personalbogens den Ist-Zustand ermittelt. Unser in den Vorstand kooptiertes Mitglied Kalli Ibach ist vom Gesamtvorstand beauftragt und autorisiert, künftig die Aus- und Fortbildung der Übungsleiter federführend zu koordinieren.

Ein weiterer Aspekt ist die Ableistung eines aktuellen (nicht älter als zwei Jahre) Erste-Hilfe-Kursus. Ziel des Vorstandes war und ist auch künftig einen hohen Qualitätsstandard der Übungsleiter und Gruppenbetreuer sicher zu stellen. Dafür haben fast alle Übungsleiter und Gruppenbetreuer im Jahre 2016 an einem Erste-Hilfe-Kursus im „Haus 43“ teilgenommen und sich verpflichtet, alle zwei Jahre diesen Kurs zu erneuern. So ist gewährleistet, dass in jeder Gruppe ein qualifizierter Ersthelfer im Bedarfsfall zur Verfügung steht. Für dieses Verfahren sind wir übrigens ausdrücklich auch von unserem Dachverband, dem Verband für Modernen Fünfkampf, als vorbildlich gelobt worden.

Lassen Sie mich zum Schluss noch einen Ausblick auf das Jahr 2017 machen. Meine Aufgaben als Geschäftsführer liegen ja nicht so sehr im sportlichen Bereich, sondern eher im Verwaltungsbereich. Dies ist jedoch alles andere als langweilig. Es gilt, unseren Verein rechtlich und steuerlich zukunftsfähig aufzustellen. An dieser Stelle nur so viel: Aufgrund neuer und sich immer schneller verändernder Gesetze und Bestimmungen gibt es hier Handlungs- und Umstrukturierungsbedarf. Wir, der geschäftsführende Vorstand, sind hierzu in enger Abstimmung mit einer in der gemeinnützigen Vereinsarbeit sehr erfahrenen Wirtschaftsgesellschaft. Um den Gemeinnützigkeitsstatus auch langfristig zu sichern, gilt es, Satzung, Angebote und Verwaltungsabläufe zu überprüfen und den Erfordernissen anzupassen. So ein Veränderungsprozess muss zügig, aber auch mit der nötigen Sorgfalt und Nachhaltigkeit gestaltet werden

Ein weiterer Punkt meiner Tätigkeit wird in diesem Jahr die Zentralisierung von Aktivitäten und Präsenz im „Haus 43“ sein, damit Sie, liebe Mitglieder, künftig eine feste Anlaufstelle dort haben, Dies erfordert naturgemäß eine Besetzung unseres Büros und ebenso die Modernisierung der EDV-Struktur. Sie sehen, wir im Vorstand haben auch in 2017 so Einiges „vor der Brust“, um unseren Verein „Sport für betagte Bürger Krefeld e. V.“ in der Tradition der Angebote für Menschen in der zweiten Lebenshälfte und gleichzeitig neuen Bedürfnissen angepasst, in die Zukunft zu führen.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Martin Kujawa

 


Fit für die Erste Hilfe: Qualifizierung der Übungsleiter im Verein Sport für betagte Bürger Krefeld

Jetzt sind alle 82 Übungsleiter im Verein „Sport für betagte Bürger Krefeld“ in Sachen „Erste Hilfe“ auf dem aktuellen Wissensstand. Auf Initiative des Vorstandes haben sie in den vergangenen Monaten an einem eintägigen Seminar „Erste Hilfe – bezogen auf Menschen in der zweiten Lebenshälfte“ teilgenommen.

Der Hintergrund: Unser Vereinsvorstand möchte den Mitgliedern bei den unterschiedlichsten Aktivitäten im Verein einen hohen Standard bieten. Das bezieht sich sowohl auf das breite Spektrum der Angebote, als auch auf ein hohes Maß an Sicherheit. Alle Übungsleiter und Betreuer bieten spezielle Angebote für Menschen ab Mitte 50 bis über 90 Jahre. Zwischenfälle können jederzeit auftreten, ob im Alltag, bei sportlichen Aktivitäten oder bei Bildungsangeboten. Dem Vorstand war es ein Anliegen, dass die Mitglieder wissen: Bei Unternehmungen mit dem Verein „Sport für betagte Bürger“ haben sie immer Erste Hilfe-geschulte Menschen an ihrer Seite. „Von daher gehört eine regelmäßige Erste–Hilfeausbildung zum Pflichtprogramm für alle, die im Verein Verantwortung übernommen haben. Dies gilt auch für alle Vorstandsmitglieder“, so die Vereinsvorsitzende Karin Meincke. Insgesamt hatten sechs Schulungstermine stattgefunden.

Die besondere Thematik hat ihre Gründe, so Hans-Dieter Diercks, Übungsleiter Erste Hilfe: „Bei Menschen ab etwa 50 Jahren sollte sich der Ersthelfer auf Besonderheiten im zweiten Lebensabschnitt einstellen. Er / Sie muss etwa Altersschwerhörigkeit, Sehleiden wie Grauer Star, das Vorhandensein eines Herzschrittmachers oder eines Defi-Implantates in Betracht ziehen.“ Auch Medikamenten-Wirkungen etwa von Blutverdünnern sind zu bedenken – oder bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung die Tatsache, dass ein Herzschrittmacher immer 80 Impulse in der Minute aussendet. Ein wesentliches Element dieser Erste Hilfe-Schulungen war daher die Kommunikation zwischen Übungsleiter und Teilnehmern, so Diercks: „Der Übungsleiter muss wissen, wie sich die Gruppe der Kursteilnehmer zusammensetzt und welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen eventuell vorhanden sind.“ Das gelte für ein Wander-Angebot ebenso wie für Kegeln oder einen Sprachkurs. „Wenn ich die Teilnehmer kenne, kann ich im Notfall richtig reagieren“, betont Diercks – daher empfehle er jedem Übungsleiter, zu Beginn des Angebotes den aktuellen körperlichen Zustand der Teilnehmer zu erfragen.

Dazu wurden in den Seminaren die „klassischen“ Inhalte der Erste Hilfe-Schulung vermittelt: Herz-Lungen-Wiederbelebung, stabile Seitenlage, das Erkennen eines Schlaganfalles oder eines Angina Pectoris-Anfalles und das Verhalten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Letztlich gelte in jedem Alter, dass bei einem Notfall jede Sekunde zählt und ein Hirn höchstens drei Minuten ohne Sauerstoff-Versorgung bleiben kann – danach sterben im Minuten-Takt zehn Prozent des Hirns ab.

Der Vorteil der Schulung ist für Diercks, der seit Jahrzehnten Erste Hilfe-Kurse für jedes Alter (Grundschulkind bis Senior) macht, dass es für diese Zielgruppen keine vorgeschriebenen Abläufe gibt, anders als bei den Führerschein-Kursen.

Die Reaktion der Übungsleiter sei am Ende durchweg positiv gewesen – auch wenn einige zu Beginn nicht sicher waren, dass die Erste Hilfe-Kenntnisse für ihr jeweiliges Angebot notwendig wären.

 

„Wir wollen das Thema im Verein ausbauen, auch für unsere Mitglieder, die diesen Wunsch schon geäußert haben. Sie sehen den Vorteil nicht nur für die Aktivitäten im Verein, sondern auch für ihre eigenen Familienangehörigen, vom Ehepartner bis zum Enkel- und Urenkelkind. Der Standard für die Verantwortlichen sieht Auffrischungskurse alle zwei Jahre vor“, so Karin Meincke - denn letztlich könne ein Schwächeanfall oder schlimmeres jederzeit jeden treffen: das 50-jährige Vereinsmitglied ebenso wie ein hochbetagtes.

Nadia Joppen

 

Das Förderprogramm braucht Bekanntheit:
Bernhard Tenhumberg (CDU MdL) besucht Verein „Sport für betagte Bürger“

                                                   
BU: Sportvereine sollten sich über die Fördermöglichkeiten des Programms „Bewegt ÄLTER werden in NRW“ informieren – u.a. dafür warb der CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Tenhumberg (7.v.li.) – beim Verein „Sport für betagte Bürger Krefeld e.V.“  mit Mitgliedern der CDU-Fraktion (li.) und des Vereins mit der Vorsitzenden Karin Meincke (8.v.li.) und Ex-Bundesliga-Trainer / Vereinsmitglied Rolf Schafstall (rechts v. Meincke)

 

Sport und speziell auch Vereinssport hilft, fit und geistig rege zu bleiben – und ist ein gutes Mittel, um Einsamkeit im Alter zu vermeiden. Wie Vereine Geld des Landes NRW für gezielte Angebote an ältere Menschen erhalten können, erklärte Bernhard Tenhumberg (MdL; CDU-Sprecher im Landtags-Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend) bei einem Besuch im „Haus 43“ des Vereins „Sport für betagte Bürger Krefeld e.V.“ Extra für diesen Termin war auch eines der prominentesten Mitglieder des Vereins – der ehemalige Fußball-Bundesligatrainer Rolf Schafstall – gekommen. Welche Highlights er zukünftig dem Verein noch bieten wird, ließen er selbst und der Vorstand bedeutungsvoll schmunzelnd offen.

Tenhumberg und Mitglieder der Krefelder CDU-Fraktion unter Führung von Heidrun Hillmann besuchten den Verein im Rahmen der CDA-Sommertour. Der Landtagsabgeordnete stellte den Vereinsmitgliedern und den Politikern das Programm „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ vor, dass die Landesregierung finanziert und mit dem Landesportbund und den Stadtsportverbänden umsetzt. Es gehe darum, flächendeckend Strukturen zu entwickeln, damit auch ältere Menschen sich bewegen, erklärte Tenhumberg. Das Thema war für ihn deswegen so wichtig, weil sich das Bewusstsein, dass körperliche und geistige Fitness Krankheiten reduzieren, immer noch nicht durchgesetzt habe. Dabei gehe es aber auch um die Qualität der Angebote und die Schulung der Übungsleiter, „wer das macht, soll qualifiziert sein. Deswegen werden über das Programm Basis-Schulungen gefördert“, erklärte er – und ein Verein könne mit 6000 oder 7000 Euro für diese Schulungen große Effekte erzielen. Er zeigte auf, dass Vereine über die örtlichen Stadtsportverbände die Förderung beantragen könnten. Tenhumberg sagte, er habe Vereinsamung an einem eklatanten Beispiel in seiner Heimatstadt Vreden erlebt und wisse daher, „eine strukturierte Woche im Alter ist auch wichtig. Ich bin jedem dankbar, der Senioren Unterstützung anbietet.“ Keine Landesregierung, egal, in welcher politischen Konstellation, stelle das Förderprogramm in Frage, betonte er – aber es sei noch nicht bekannt genug.

Die Vereinsvorsitzende Karin Meincke und die Vorstandsmitglieder stellten den Besuchern die Angebote und die neue Vorstands-Strategie „Sport mit Gehaltserhöhung“ – „gehaltvoll – Sport, der sich lohnt“, so Meincke – vor. Diese wurde mit Bärbel Lonczyk, Lehrerin für Alexander-Technik, entwickelt. Es gehe darum, die vorhandenen sportlichen Angebote mit einer erweiterten Bedeutung zu füllen – den Sinn zu finden, Bewegung und die „Reise ins Rückenparadies“ zu suchen oder auch die Integration von Flüchtlingen über Kontakte zur afrikanischen Gemeinde in Krefeld zu fördern, so Meincke: „Der nächste Schritt ist es, die Übungsleiter des Vereins zu schulen.“ Wichtig sei dem Verein, über eine sehr niedrige Beitrags- und Kostenstruktur auch Möglichkeiten für Menschen mit geringem Einkommen zu bieten.

Weiteres Thema war die bessere finanzielle Ausstattung des Ehrenamtes. Tenhumberg regte unter anderem an, zu prüfen, wie ehrenamtliche Tätigkeit steuerlich relevant oder in die Rentenberechnung einbezogen werden könne. Außerdem brauche der ehrenamtlich organisierte Vereinssport Begleitung durch das Hauptamt (Landessportbund/Stadtsportverbände). Er habe viel mitgeschrieben und nehme aus der Vorstellung des Vereins viel mit, „was ich hier gehört habe, ist wirklich modellhaft“, so
Tenhumberg – und sein letztes Stichwort sei „Freude – ich habe bei Ihnen Freude gespürt und Sie können sie vermitteln“.

Auch für die Krefelder CDU-Politiker war der Besuch sehr informativ und besonders Hillmann (Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren) hatte Fragen – sie wollte u.a. wissen, wie die viele ehrenamtliche Arbeit des Vorstandes in Hauptamt-Vollzeitstellen umgerechnet werden könne – „geschätzt 6,5 Stellen“, so Meincke.

Nadia Joppen

 

Erste Hilfe (kann) Leben retten

Ein Mensch kann nur 3 Minuten ohne „Sauerstoff“ überleben.

So schnell wie ein Erst-Helfer helfen könnte ist der Rettungsdienst nicht. Er braucht nach dem Notruf mindestens 8 Minuten.

Um immer aktuell und fit zu sein, sollte Jeder seine Kenntnisse in Erste-Hilfe immer auffrischen:

-    Wie stelle ich Bewusstsein, Atmung und Kreislauf fest, muss geübt werden.

-    Seitenlage, Lagerung beim Herzinfarkt oder Schlaganfall sind weitere wichtige
     Punkte fürs richtige Helfen vor Ort.

-    Versorgen von Verletzungen nicht zu vergessen

 

                                                            

Alle Maßnahmen in der Erste-Hilfe sind „kinderleicht“ und Jeder kann sie erlernen und durchführen.

Es kann Jeden jeder Zeit treffen, und wird man zum Notfall – wenn dann keiner da ist, der hilft – kann das Leben zu Ende sein oder man wird möglicherweise zum Pflegefall.

Das will doch keiner selbst erleben oder miterleben.

Daher nehmen Sie sich (ein wenig) Zeit für das Thema Erste Hilfe.

H. D. Diercks

Der Vorstand hat es sich zum Ziel gesetzt, alle im Verein Tätigen nach den neuesten Vorschriften zu schulen, um möglichst hohe Sicherheit für unsere Mitglieder zu gewährleisten. Deshalb wurden Erste-Hilfe-Kurse organisiert, an denen alle Übungs­leiter und Gruppenbetreuer teilnahmen. Damit ist die Möglichkeit gegeben, im Notfall zu helfen.

Die Kurse fanden in Haus 43 statt. Die Kosten hat der Verein übernommen.

Der Vorstand


 

 

 

 

 


L i e d  d e s  V e r e i n s

Melodie: in Berlin unter den Linden,
 von W. Kollo (Marsch)   
   

Bei “Sport für betagte Bürger”,
fühlen wir uns richtig wohl.
Der “Sport für betagte Bürger”,
ist für uns ein fester Pol.
Neue Kraft, frohe Gedanken,
kann man da mit Freude tanken.
Wer dazu ist gern bereit,
der erlebt Geselligkeit.

Bei “Sport für betagte Bürger”,
Langeweile kennt man nicht.
Man lernt nette Menschen kennen,
noch aktiv sein, schöne Pflicht.
Haben wir auch manchmal Falten,
bleiben wir die rüst’gen Alten.
Schöne Reisen, nah und weit
hält man da für uns bereit.

Bei “Sport für betagte Bürger”,
lernt man Englisch, Wort für Wort,
Wandern, Schwimmen und Gymnastik
oder macht ‘nen andern Sport.
Kegeln, Tanzen steht im Plan,
ist man sechzig, fängt man an.

Bei “Sport für betagte Bürger”,
geht es manche Woche rund.
Da wird fleißig oft gebastelt,
Bilder malt man schön und bunt.
Und zu Kaffee und zu Kuchen,
Leute, kommt uns mal besuchen.
Dreiundvierzig, Mörser Straß’,
da erlebt ihr euren Spaß.
   
   

Dieser Text wurde dem Verein “Sport für betagte Bürger
Krefeld e. V.” gewidmet von Gerd Roelofsen.
   
   

A k t i v  a b  6 0
Sport für betagte Büger Krefeld e. V.

Melodie: Im Frühtau zu Berge
Text: Heidrun Zimmermann-Bleier

Wir sind Aktiv ab sechzig,
so soll es auch sein.
Sport für betagte Bürger
heißt unser Verein.
II: Wir wandern, tanzen, singen,
das kann nur Freude bringen.
Kommt mit und versucht es doch selbst einmal. :II

Im Haus dreiundvierzig,
da trifft man sich gern,
zum Malen, Englischkursen,
von nah und von fern.
II: Gymnastik, Jazztanz, Singen,
das kann nur Freude bringen.
Kommt mit und versucht es doch selbst einmal. :II

Ohn’ Ehrenamt und Vorstand
wir können nicht sein.
Drum danken wir den Helfern
in unserm Verein.
II: Damit wir lang’ noch singen,
und allen Freude bringen.
Kommt mit und versucht es doch selbst einmal. :II
 
   
   

Die Formulare zum Vortrag “Patientenverfügung” von Prof. Dr. Becker können angefordert werden bei der Ärztekammer Nordrhein, Tel. 0211/43020 oder im Internet: www.aekno.de  oder www.ekd.de Kopien der Textvorschläge sind bei Marita Mewesen, Tel. 561167 zu erhalten.