Veröffentlichungen aller Art

die den Verein Sport für betagte Bürger Krefeld e. V. betreffen,
sind mit dem Vorstand des Vereins abzustimmen.

 

 

                                         

 

Mehr Selbstbewusstsein – draußen wie drinnen

"Das Wissen gibt mir mehr Sicherheit. Ich gehe jetzt auch ganz anders und selbstbewusster an die Tür, das merkt gar der Paketbote": Diese Erfahrung schildert eine der acht Teilnehmerinnen an einem Seminar "Selbstverteidigung für Frauen" unseres Vereins. Der Verein hat dieses Seminar im Herbst 2018 das erste Mal angeboten - auf Wunsch der Mitglieder und auch als offenes Angebot für Nicht-Vereinsmitglieder. Geleitet wurde es von Rainer Schages, einem erfahrenen Übungsleiter im Thema Selbstverteidigung. An diesem Abend sind sechs Damen im Übungsraum des "Haus 43". Der Übungsleiter beginnt die Trainingsstunde wie bei jedem anderen Sportangebot mit Aufwärme-Übungen, dann geht es an die Wiederholung verschiedener Themen, die in den Stunden zuvor schon behandelt wurden. "Grundsätzlich geht es darum, Selbstbewusstsein und Körpersprache zu trainieren, damit schon das Auftreten signalisiert, dass ein älterer Mensch nicht automatisch ein Opfer ein muss", erklärt Rainer Schages. Dazu gehört, dass die Teilnehmerinnen üben, den Leuten ins Gesicht zu sehen und mit fester Stimme zu sprechen. Außerdem lernen sie, wie sie Öffentlichkeit herstellen und Helfer gewinnen, wenn sie sich unsicher oder angegriffen fühlen. Er vermittelt aber auch gezielte Übungen - etwa, dass sich Frau besser durch einen Tritt gegen das Knie als in den Schritt zur Wehr setzt, weil die Bewegung nicht so hoch führt und die eigene Standfestigkeit besser erhalten bleibt. Ein anderes Thema ist es, wie ein Griff eines Angreifers an den Arm gelöst werden kann. "Ein Fahrrad kann eine Schutzfunktion bieten - wenn man es zwischen sich und den Angreifer schiebt", erklärt Rainer Schages ein anderes Hilfsmittel. "Aber ich weiß jetzt auch, wie ich Schirm und Schlüssel einsetzen kann, um mich zu verteidigen", ergänzt eine Seminar-Teilnehmerin. Weiteres Thema im Seminar ist das "Fallen üben" - um Verletzungen zu reduzieren. Das breitere Wissen um die eigenen Möglichkeiten ist eine große Hilfe für den Alltag, darin sind sich alle Teilnehmerinnen einig: "Das erworbene Wissen stärkt das Selbstbewusstsein". 
Das Einstiegsseminar zur Selbstverteidigung umfasst insgesamt zehn Termine Danach können die Teilnehmerinnen in die Dauergruppe "Selbstverteidigung" im Verein wechseln Auch sie wird von Rainer Schages geleitet und dient dazu, die Kenntnisse aufzufrischen Dazu ist die Gruppe eine gute Möglichkeit, generell die Beweglichkeit und Fitness zu trainieren sowie in Gesellschaft zu kommen, betont die Vereinsvorsitzende Gudrun Kouzehkonani: "Diese Elemente greifen ineinander und entsprechen alle unserer Vereinssatzung und dem Vereinszweck."
In diesem Jahr soll es noch ein weiteres Seminar "Selbstverteidigung für Frauen" geben, an dem ebenfalls Nicht-Vereinsmitglieder teilnehmen können. Die Termine stehen noch nicht fest. Interessentinnen können sich schon melden und in die Warteliste eintragen lassen.

Infos gibt es montags zwischen 10 und 12 Uhr unter Tel. 02151 - 567274 und an jedem ersten Donnerstag im Monat von 10 bis 12 Uhr (außerhalb der Ferien). Die Adresse: Moerser Str. 43, 47798 Krefeld.
E-Mail: haus43@t-online.de 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Nadia Joppen

 

 

Liebe Mitglieder,

wir möchten Ihnen unsere neue Mini - Trampolin - Gruppe vorstellen.

                                           

Bisher besitzen wir in unserem Verein 9 Trampoline, die schnell vollständig ausgebucht waren,weil diese Sportart
relativ neu ist und sehr gut ankommt.
Jetzt warten schon einige "Sportler", dass wir weitere Mini-Trampoline bekommen oder dass wir einen weiteren Kurs anbieten.

Über weitere Kurs-Angebote auf dem Mini-Trampolin werden wir Sie zu gegebener Zeit informieren.

Hilde und Kalli Ibach

Schnupper-Möglichkeit: Power Nordic Walking


                                                          

Es ist fitness-fördernd und macht Spaß: Der Verein „Sport für aktive Bürger Krefeld“ bietet jetzt Schnupper-Möglichkeiten im Laufangebot „Power Nordic Walking“ an. Es ist von den sportlichen Anforderungen her so konzipiert, dass es sich an Menschen ab 50 Jahre und älter richtet.

Die Laufstrecken führen durch den Stadtwald. Der Hintergrund: Grundsätzlich ist Nordic Walking ein ideales Ganzkörpertraining – und durch den Einsatz der Walking-Stöcke gerade für Menschen in der zweiten Lebenshälfte gut geeignet, weil die Stöcke zusätzliche Sicherheit beim Gehen bieten.

Außerdem ist Nordic Walking ein ideales Training zur Fettverbrennung, kräftigt den ganzen Körper und erhöht die Ausdauer.
Die Gruppe startet immer am Samstag um 11 Uhr, Treffpunkt ist an der Deuß-Straße / Ecke Hüttenallee. Der Verein bietet Nicht-Mitgliedern die Möglichkeit, einmal kostenlos ein Schnuppertraining mitzumachen.

Wer das Angebot einmal ausprobieren möchte, sollte sich kurz bei Karl-Josef Ibach melden: Tel.: 40 93 75 oder E-Mail: kalli.ibach(at)gmx.de

 

 


Der Vorstand informiert – Übungsstätten

Wir weisen nochmals darauf hin: Wenn eine Übungsstätte vorübergehend nicht genutzt werden kann – z. B. wegen dringend notwendiger Reparaturarbeiten –, kann jedes Mitglied der betroffenen Gruppen während der Ausfallzeit an einer anderen Gruppe teilnehmen. Die entsprechenden Übungsleiter/innen der Gastgruppen werden vom Vorstand informiert.

Auf den Zeitpunkt einer Schließung haben wir leider keinen Einfluss. In den auswärtigen Räumen sind wir nur stundenweise Mieter. Wir halten diese Anmietung in den verschiedenen Krefelder Ortsteilen aber für dringend erforderlich, einmal um unser großes Angebot zu verwirklichen, zum zweiten um lange Wege unserer Mitglieder zu vermeiden.

 

Neu im Vorstand:

 

                                         

 


Beisitzer Stephan Elsner

Stephan Elsner ist 40 Jahre und hat mit seiner Lebensgefährtin eine 17 Monate alte Tochter. Er ist Rechtsanwalt, seine Hobbys sind Lesen, Sport, Musik, Geschichte.

Der Kontakt kam über Karin Meincke zustande, die ihn gefragt habe, ob er Interesse hätte, sich ehrenamtlich zu betätigen. Elsner steht für den Verein jederzeit zur Verfügung, wenn es rechtliche Fragen zu klären gibt. Das Vereinsrecht kann sich als unübersichtliches und schwieriges Feld erweisen. Darüber hinaus übernimmt er bei Bedarf die Kommunikation mit Behörden. Wenn der Verein in einen Rechtsstreit geraten sollte, werde er ihn selbstverständlich auch außergerichtlich und vor Gericht vertreten. Er möchte sein Wissen und seine Arbeitskraft für den Verein einsetzen und dazu beitragen, dass der Verein rechtlich immer auf sicheren Füßen steht.

 

Mitglied im Verein sollte man werden, weil es für Menschen vor allem in der zweiten Lebenshälfte sehr wichtig, geistig und körperlich aktiv zu bleiben. Ebenso wichtig sind soziale Kontakte, die bei vielen Menschen mit zunehmendem Alter weniger werden. Die Aktivitäten in unserem Verein fördern geistige und körperliche Beweglichkeit ebenso wie soziale Aktivitäten. Alles das sind wichtige Voraussetzungen um bis ins hohe Alter gesund zu bleiben.

 

 

 

 

 

                                          

 


Beisitzerin Heike Klein

Heike Klein ist als Beisitzerin ebenfalls neu im Vorstand. Sie ist 58 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Die gelernte Industriekauffrau ist lizensierte Übungsleiterin im Breitensport. Ihre Hobbys sind Radfahren, Schwimmen, Städtereisen und Kultur.

Den Verein hat sie gleichfalls über Dr. Annemarie Schraps kennen gelernt, „sie sprach mich auf einer Veranstaltung in der Krefelder City an, weil sie Übungsleiter für den suchte“, so Heike Klein. Im März 2007 ist sie dann eingetreten, um hier als Übungsleiterin tätig zu werden.

Bisher hat sie schon mehrere neue Sportgruppen eingeführt: Nordic Walking, Power Fitness, Beckenbodentraining, Aktiv 100. Dazu organisiert sie zum siebten Mal die Teilnahme unseres Vereins am jährlich stattfindenden Krefelder Hospizlauf.

Als Vorstandsmitglied wolle sie sich weiter für die sportliche Belange im Verein einsetzen und ihre als Übungsleiter erworbenen Fähigkeiten und Erfahrungen im Vorstand einbringen. Ziel ist es, dass wir im stetigen Wandel der Zeit unsere Angebote immer aktuell und nachhaltig gestalten, um neue Mitglieder für den Verein zu generieren. Außerdem möchte ich gute Rahmenbedingungen schaffen um gemeinsam und miteinander gut zu kooperieren. Wichtig ist ihr auch, dass wir den Spaß an unseren Aufgaben nicht verlieren und unsere Vereinsmitglieder motivieren das Vereinsleben aktiv mitzugestalten.

 

Mitglied im Verein Sport für aktive Bürger Krefeld sollte man werden, weil unser Verein breit aufgestellt ist und Senioren ein aktuelles und sehr vielseitiges Programm in Sachen Sport, Hobby und Kultur bietet.

 

 

                                         

 

Beisitzerin Hedwig Schomacher 

Hedwig Schomacher ist 66 Jahre alt und verheiratet. Bis zu ihrer Pensionierung war die Lehrerin als Schulleiterin des Berufskolleg Vera Beckers in Krefeld tätig. Ihre Hobbys sind Sprachen, Literatur, Sport. Den Verein Sport für aktive Bürger Krefeld kennt sie seit längerem, weil das Berufskolleg mehrfach an Veranstaltungen beteiligt gewesen ist.

Im April 2018 ist Hedwig Schomacher dem Verein beigetreten, weil sie der Auffassung ist, dass dieser ein gutes Angebot für die älteren Menschen in Krefeld macht. Bisher hat sie sich eher in die Vereinstätigkeit eingearbeitet und Anträge für Fördermittel formuliert. Ihre weiteren Tätigkeiten im Vorstand werden sich im Laufe der Einarbeitungsphase ergeben. Als Ziele nennt die neue Beisitzerin die Weiterentwicklung der bisherigen Arbeit sowie die Gewinnung von neuen Mitgliedern. Wichtig ist ihr: Die Atmosphäre in der Vorstandsarbeit ist sehr gut und produktiv: das macht Freude.“ 

Mitglied im Verein sollte man werden, weil dieser ein sehr gutes Angebot im Bereich des Sports hat, aber auch vielfältige Möglichkeiten bietet, mit anderen Menschen kulturelle Aktivitäten durchzuführen.

 

 

 

 

                                                                                  

 


Beisitzerin Monika Janiszweski

Monika Janiszewski ist 73 Jahre alt und seit 15 Jahren Mitglied im Verein „Sport für aktive Bürger Krefeld“. Sie ist verheiratet mit unserem „Vereins-Fotografen“ Kurt.

In Kontakt mit dem Verein ist sie über unsere damalige Vorsitzende und Vereinsgründerin Dr. Annemarie Schraps. Sie ist Mitglied geworden, weil ihr die verschiedenen, vielfältigen und interessanten Angebote gefallen haben, außerdem das rege Vereinsleben für die Mitglieder. Bisher hat sich die gelernte Bankkauffrau schon um die Bereiche Tagesausflüge, Reise und Wirtschaftlichkeitsberechnung der einzelnen Gruppen gekümmert – diese Aufgaben wird sie auch als Beisitzerin weiter übernehmen.

Ihre weiteren Hobbys sind Reisen, Sport, Lesen und Museumsbesuche.

Mitglied im Verein sollte man werden, um sich seine geistige und körperliche Fitness zu erhalten und die sozialen Kontakte zu pflegen.

 

Nadja Joppen

  

 

 

 

Spanisch-Gruppe sucht Verstärkung

 

Der Sprach-Unterricht mit Manel Bonilla trainiert den Kopf und es ist schön, Spanisch anzuwenden, meint Rosita Menzel.

 

Spanien – Sonne – Wärme: Gerade zum ausklingenden Winter sehnt sich wohl jeder ein bisschen nach dem sonnigen Süden. Der Verein Sport für betagte Bürger Krefeld bietet in zwei Gruppen eine Sprachvorbereitung für den nächsten Urlaub an. Seit drei Jahren bietet Manel Bonilla (54 Jahre) zwei Sprachtrainings für Fans der spanischen Sprache an. In der A-Gruppe treffen sich Menschen mit geringen Vorkenntnissen, in der K-Gruppe wachsen die Herausforderungen.

 

Gruppe A

In der Gruppe für die Spanisch-Anfänger arbeitet Manel Bonilla überwiegend mit Texten aus einem Lehrbuch und behandelt exemplarisch grammatikalische Fragen oder erklärt neue Begriffe.

Wichtig ist dem Dozenten die individuelle Arbeit in den Kleingruppen: „Wir können Fragen immer wiederholen, sodass niemand den Anschluss verpasst, wenn er beispielsweise durch den Urlaub mal einige Stunden verpasst“. Außerdem gibt es keinen Druck durch Prüfungen oder Noten, „es ist einfach ein entspanntes Lernen und Erfahren einer fremden Sprache“, so Bonilla, der selber in Barcelona geboren wurde, aber mit seiner deutschen Frau seit über 25 Jahren in Krefeld lebt.

 

Gruppe K

An diesem Termin sprechen die Teilnehmer, die alle schon gute Sprachkenntnisse haben sollten, fast nur spanisch. Hier stellt Bonilla etwa Texte aus Werken spanischer Autoren vor, über die die Gruppe spricht. Die Geselligkeit kommt aber auch nicht zu kurz, denn „wir waren kürzlich in der neuen Tapas-Bar an der Uerdinger Straße und die Gruppe hat versucht mit dem Wirt Spanisch zu sprechen. Das hat gut geklappt und viel Spaß gemacht.“

Fremdsprachen-Kurse sind ein gutes Gehirntraining, denn der Kopf muss sich in verschiedener Weise auf die ungewohnte Sprache einstellen. Außerdem wird auch das Gedächtnis trainiert, „denn ohne Vokabellernen geht es auch bei uns nicht“, lächelt der Dozent. Trotzdem stehen der Spaß an der Sprache und das Miteinander der Teilnehmer im Fokus.

Wer mitmachen möchte, kann eine oder zwei kostenlose Schnupperstunden in den Gruppen machen, um seine eigene Leistung einschätzen zu können und dann mit Manel Bonilla zu entscheiden, welcher Kurs zu seinem Kenntnis-Niveau passt.

 

Die Termine

 

SPANISCH ANFÄNGER mit Vorkenntnissen
Mittwochs, 16.30 bis 17.30 Uhr
„Haus 43”, Moerser Str. 43

SPANISCH FORTGESCHRITTEN
Mittwochs, 17.30 bis 18.00 Uhr
„Haus 43”, Moerser Str. 43

Infos gibt es unter Tel.: 02151 / 743 708 (bitte abends anrufen)

Nadia Joppen

 


Fit für die Erste Hilfe: Qualifizierung der Übungsleiter im Verein Sport für betagte Bürger Krefeld

Jetzt sind alle 82 Übungsleiter im Verein „Sport für betagte Bürger Krefeld“ in Sachen „Erste Hilfe“ auf dem aktuellen Wissensstand. Auf Initiative des Vorstandes haben sie in den vergangenen Monaten an einem eintägigen Seminar „Erste Hilfe – bezogen auf Menschen in der zweiten Lebenshälfte“ teilgenommen.

Der Hintergrund: Unser Vereinsvorstand möchte den Mitgliedern bei den unterschiedlichsten Aktivitäten im Verein einen hohen Standard bieten. Das bezieht sich sowohl auf das breite Spektrum der Angebote, als auch auf ein hohes Maß an Sicherheit. Alle Übungsleiter und Betreuer bieten spezielle Angebote für Menschen ab Mitte 50 bis über 90 Jahre. Zwischenfälle können jederzeit auftreten, ob im Alltag, bei sportlichen Aktivitäten oder bei Bildungsangeboten. Dem Vorstand war es ein Anliegen, dass die Mitglieder wissen: Bei Unternehmungen mit dem Verein „Sport für betagte Bürger“ haben sie immer Erste Hilfe-geschulte Menschen an ihrer Seite. „Von daher gehört eine regelmäßige Erste–Hilfeausbildung zum Pflichtprogramm für alle, die im Verein Verantwortung übernommen haben. Dies gilt auch für alle Vorstandsmitglieder“, so die Vereinsvorsitzende Karin Meincke. Insgesamt hatten sechs Schulungstermine stattgefunden.

Die besondere Thematik hat ihre Gründe, so Hans-Dieter Diercks, Übungsleiter Erste Hilfe: „Bei Menschen ab etwa 50 Jahren sollte sich der Ersthelfer auf Besonderheiten im zweiten Lebensabschnitt einstellen. Er / Sie muss etwa Altersschwerhörigkeit, Sehleiden wie Grauer Star, das Vorhandensein eines Herzschrittmachers oder eines Defi-Implantates in Betracht ziehen.“ Auch Medikamenten-Wirkungen etwa von Blutverdünnern sind zu bedenken – oder bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung die Tatsache, dass ein Herzschrittmacher immer 80 Impulse in der Minute aussendet. Ein wesentliches Element dieser Erste Hilfe-Schulungen war daher die Kommunikation zwischen Übungsleiter und Teilnehmern, so Diercks: „Der Übungsleiter muss wissen, wie sich die Gruppe der Kursteilnehmer zusammensetzt und welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen eventuell vorhanden sind.“ Das gelte für ein Wander-Angebot ebenso wie für Kegeln oder einen Sprachkurs. „Wenn ich die Teilnehmer kenne, kann ich im Notfall richtig reagieren“, betont Diercks – daher empfehle er jedem Übungsleiter, zu Beginn des Angebotes den aktuellen körperlichen Zustand der Teilnehmer zu erfragen.

Dazu wurden in den Seminaren die „klassischen“ Inhalte der Erste Hilfe-Schulung vermittelt: Herz-Lungen-Wiederbelebung, stabile Seitenlage, das Erkennen eines Schlaganfalles oder eines Angina Pectoris-Anfalles und das Verhalten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Letztlich gelte in jedem Alter, dass bei einem Notfall jede Sekunde zählt und ein Hirn höchstens drei Minuten ohne Sauerstoff-Versorgung bleiben kann – danach sterben im Minuten-Takt zehn Prozent des Hirns ab.

Der Vorteil der Schulung ist für Diercks, der seit Jahrzehnten Erste Hilfe-Kurse für jedes Alter (Grundschulkind bis Senior) macht, dass es für diese Zielgruppen keine vorgeschriebenen Abläufe gibt, anders als bei den Führerschein-Kursen.

Die Reaktion der Übungsleiter sei am Ende durchweg positiv gewesen – auch wenn einige zu Beginn nicht sicher waren, dass die Erste Hilfe-Kenntnisse für ihr jeweiliges Angebot notwendig wären.

 

„Wir wollen das Thema im Verein ausbauen, auch für unsere Mitglieder, die diesen Wunsch schon geäußert haben. Sie sehen den Vorteil nicht nur für die Aktivitäten im Verein, sondern auch für ihre eigenen Familienangehörigen, vom Ehepartner bis zum Enkel- und Urenkelkind. Der Standard für die Verantwortlichen sieht Auffrischungskurse alle zwei Jahre vor“, so Karin Meincke - denn letztlich könne ein Schwächeanfall oder schlimmeres jederzeit jeden treffen: das 50-jährige Vereinsmitglied ebenso wie ein hochbetagtes.

Nadia Joppen

 

Das Förderprogramm braucht Bekanntheit:
Bernhard Tenhumberg (CDU MdL) besucht Verein „Sport für betagte Bürger“

                                                   
BU: Sportvereine sollten sich über die Fördermöglichkeiten des Programms „Bewegt ÄLTER werden in NRW“ informieren – u.a. dafür warb der CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Tenhumberg (7.v.li.) – beim Verein „Sport für betagte Bürger Krefeld e.V.“  mit Mitgliedern der CDU-Fraktion (li.) und des Vereins mit der Vorsitzenden Karin Meincke (8.v.li.) und Ex-Bundesliga-Trainer / Vereinsmitglied Rolf Schafstall (rechts v. Meincke)

 

Sport und speziell auch Vereinssport hilft, fit und geistig rege zu bleiben – und ist ein gutes Mittel, um Einsamkeit im Alter zu vermeiden. Wie Vereine Geld des Landes NRW für gezielte Angebote an ältere Menschen erhalten können, erklärte Bernhard Tenhumberg (MdL; CDU-Sprecher im Landtags-Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend) bei einem Besuch im „Haus 43“ des Vereins „Sport für betagte Bürger Krefeld e.V.“ Extra für diesen Termin war auch eines der prominentesten Mitglieder des Vereins – der ehemalige Fußball-Bundesligatrainer Rolf Schafstall – gekommen. Welche Highlights er zukünftig dem Verein noch bieten wird, ließen er selbst und der Vorstand bedeutungsvoll schmunzelnd offen.

Tenhumberg und Mitglieder der Krefelder CDU-Fraktion unter Führung von Heidrun Hillmann besuchten den Verein im Rahmen der CDA-Sommertour. Der Landtagsabgeordnete stellte den Vereinsmitgliedern und den Politikern das Programm „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ vor, dass die Landesregierung finanziert und mit dem Landesportbund und den Stadtsportverbänden umsetzt. Es gehe darum, flächendeckend Strukturen zu entwickeln, damit auch ältere Menschen sich bewegen, erklärte Tenhumberg. Das Thema war für ihn deswegen so wichtig, weil sich das Bewusstsein, dass körperliche und geistige Fitness Krankheiten reduzieren, immer noch nicht durchgesetzt habe. Dabei gehe es aber auch um die Qualität der Angebote und die Schulung der Übungsleiter, „wer das macht, soll qualifiziert sein. Deswegen werden über das Programm Basis-Schulungen gefördert“, erklärte er – und ein Verein könne mit 6000 oder 7000 Euro für diese Schulungen große Effekte erzielen. Er zeigte auf, dass Vereine über die örtlichen Stadtsportverbände die Förderung beantragen könnten. Tenhumberg sagte, er habe Vereinsamung an einem eklatanten Beispiel in seiner Heimatstadt Vreden erlebt und wisse daher, „eine strukturierte Woche im Alter ist auch wichtig. Ich bin jedem dankbar, der Senioren Unterstützung anbietet.“ Keine Landesregierung, egal, in welcher politischen Konstellation, stelle das Förderprogramm in Frage, betonte er – aber es sei noch nicht bekannt genug.

Die Vereinsvorsitzende Karin Meincke und die Vorstandsmitglieder stellten den Besuchern die Angebote und die neue Vorstands-Strategie „Sport mit Gehaltserhöhung“ – „gehaltvoll – Sport, der sich lohnt“, so Meincke – vor. Diese wurde mit Bärbel Lonczyk, Lehrerin für Alexander-Technik, entwickelt. Es gehe darum, die vorhandenen sportlichen Angebote mit einer erweiterten Bedeutung zu füllen – den Sinn zu finden, Bewegung und die „Reise ins Rückenparadies“ zu suchen oder auch die Integration von Flüchtlingen über Kontakte zur afrikanischen Gemeinde in Krefeld zu fördern, so Meincke: „Der nächste Schritt ist es, die Übungsleiter des Vereins zu schulen.“ Wichtig sei dem Verein, über eine sehr niedrige Beitrags- und Kostenstruktur auch Möglichkeiten für Menschen mit geringem Einkommen zu bieten.

Weiteres Thema war die bessere finanzielle Ausstattung des Ehrenamtes. Tenhumberg regte unter anderem an, zu prüfen, wie ehrenamtliche Tätigkeit steuerlich relevant oder in die Rentenberechnung einbezogen werden könne. Außerdem brauche der ehrenamtlich organisierte Vereinssport Begleitung durch das Hauptamt (Landessportbund/Stadtsportverbände). Er habe viel mitgeschrieben und nehme aus der Vorstellung des Vereins viel mit, „was ich hier gehört habe, ist wirklich modellhaft“, so
Tenhumberg – und sein letztes Stichwort sei „Freude – ich habe bei Ihnen Freude gespürt und Sie können sie vermitteln“.

Auch für die Krefelder CDU-Politiker war der Besuch sehr informativ und besonders Hillmann (Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren) hatte Fragen – sie wollte u.a. wissen, wie die viele ehrenamtliche Arbeit des Vorstandes in Hauptamt-Vollzeitstellen umgerechnet werden könne – „geschätzt 6,5 Stellen“, so Meincke.

Nadia Joppen

 

Erste Hilfe (kann) Leben retten

Ein Mensch kann nur 3 Minuten ohne „Sauerstoff“ überleben.

So schnell wie ein Erst-Helfer helfen könnte ist der Rettungsdienst nicht. Er braucht nach dem Notruf mindestens 8 Minuten.

Um immer aktuell und fit zu sein, sollte Jeder seine Kenntnisse in Erste-Hilfe immer auffrischen:

-    Wie stelle ich Bewusstsein, Atmung und Kreislauf fest, muss geübt werden.

-    Seitenlage, Lagerung beim Herzinfarkt oder Schlaganfall sind weitere wichtige
     Punkte fürs richtige Helfen vor Ort.

-    Versorgen von Verletzungen nicht zu vergessen

 

                                                            

Alle Maßnahmen in der Erste-Hilfe sind „kinderleicht“ und Jeder kann sie erlernen und durchführen.

Es kann Jeden jeder Zeit treffen, und wird man zum Notfall – wenn dann keiner da ist, der hilft – kann das Leben zu Ende sein oder man wird möglicherweise zum Pflegefall.

Das will doch keiner selbst erleben oder miterleben.

Daher nehmen Sie sich (ein wenig) Zeit für das Thema Erste Hilfe.

H. D. Diercks

Der Vorstand hat es sich zum Ziel gesetzt, alle im Verein Tätigen nach den neuesten Vorschriften zu schulen, um möglichst hohe Sicherheit für unsere Mitglieder zu gewährleisten. Deshalb wurden Erste-Hilfe-Kurse organisiert, an denen alle Übungs­leiter und Gruppenbetreuer teilnahmen. Damit ist die Möglichkeit gegeben, im Notfall zu helfen.

Die Kurse fanden in Haus 43 statt. Die Kosten hat der Verein übernommen.

Der Vorstand


 

 

 

 

 


L i e d  d e s  V e r e i n s

Melodie: in Berlin unter den Linden,
 von W. Kollo (Marsch)   
   

Bei “Sport für betagte Bürger”,
fühlen wir uns richtig wohl.
Der “Sport für betagte Bürger”,
ist für uns ein fester Pol.
Neue Kraft, frohe Gedanken,
kann man da mit Freude tanken.
Wer dazu ist gern bereit,
der erlebt Geselligkeit.

Bei “Sport für betagte Bürger”,
Langeweile kennt man nicht.
Man lernt nette Menschen kennen,
noch aktiv sein, schöne Pflicht.
Haben wir auch manchmal Falten,
bleiben wir die rüst’gen Alten.
Schöne Reisen, nah und weit
hält man da für uns bereit.

Bei “Sport für betagte Bürger”,
lernt man Englisch, Wort für Wort,
Wandern, Schwimmen und Gymnastik
oder macht ‘nen andern Sport.
Kegeln, Tanzen steht im Plan,
ist man sechzig, fängt man an.

Bei “Sport für betagte Bürger”,
geht es manche Woche rund.
Da wird fleißig oft gebastelt,
Bilder malt man schön und bunt.
Und zu Kaffee und zu Kuchen,
Leute, kommt uns mal besuchen.
Dreiundvierzig, Mörser Straß’,
da erlebt ihr euren Spaß.
   
   

Dieser Text wurde dem Verein “Sport für betagte Bürger
Krefeld e. V.” gewidmet von Gerd Roelofsen.
   
   

A k t i v  a b  6 0
Sport für betagte Büger Krefeld e. V.

Melodie: Im Frühtau zu Berge
Text: Heidrun Zimmermann-Bleier

Wir sind Aktiv ab sechzig,
so soll es auch sein.
Sport für betagte Bürger
heißt unser Verein.
II: Wir wandern, tanzen, singen,
das kann nur Freude bringen.
Kommt mit und versucht es doch selbst einmal. :II

Im Haus dreiundvierzig,
da trifft man sich gern,
zum Malen, Englischkursen,
von nah und von fern.
II: Gymnastik, Jazztanz, Singen,
das kann nur Freude bringen.
Kommt mit und versucht es doch selbst einmal. :II

Ohn’ Ehrenamt und Vorstand
wir können nicht sein.
Drum danken wir den Helfern
in unserm Verein.
II: Damit wir lang’ noch singen,
und allen Freude bringen.
Kommt mit und versucht es doch selbst einmal. :II
 
   
   

Die Formulare zum Vortrag “Patientenverfügung” von Prof. Dr. Becker können angefordert werden bei der Ärztekammer Nordrhein, Tel. 0211/43020 oder im Internet: www.aekno.de  oder www.ekd.de Kopien der Textvorschläge sind bei Marita Mewesen, Tel. 561167 zu erhalten.